Selbst ist der Mann / die Frau… und Oskar

Immer Anfang des Jahres kommt Ruben mit einigen seiner Leute vorbei, machen Schönheitsreparaturen und andere notwendige Arbeiten an unserem Haus. Notwendig deshalb, weil das Klima hier von Material, Holz und sonstigem am Haus verbautem viel abverlangt. Unser Haus wurde bei unserem Einzug vor 5 Jahren mit einer selbst gemischten Farbvariante gestrichen und sah nun fleckig und verblichen aus. Seit neustem gibt es in der Ferreteria unserer Wahl die Möglichkeit sich selbst Farben nach Farbcode mischen zu lassen. Da unser Haus zum streichen kein Gerüst benötigt, beschlossen wir, es dieses Mal selbst zu streichen. Eigentlich wäre das für uns beide in 2 Tagen erledigt gewesen, aber wegen des o.g. Klimas arbeiteten wir nur am frühen Morgen und abends. Nach einigen Tagen waren wir trotzdem fertig und unser Oskar sah aus wie die schwarzbunten Rinder auf Nachbars Weide 😉

Man beachte die nach paraguayischem TÜV-zertifizierte Arbeitskleidung 🙂

So sah klein Oskar aus, nachdem wir ihn geduscht hatten 😉

Nun wollen wir mal hoffen, dass die Farbe in der Qualität ihrem Preis entspricht, denn sie ist hier teurer als in Deutschland.

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Frohe Weihnachten

Heuer feiern wir das siebte Mal Weihnachten in Paraguay. Und sollen wir euch was sagen? Wir hatten noch kein einziges Mal Weihnachtsstimmung, was auch bei Temperaturen über 30 Grad nicht sonderlich verwundert.Nichtsdestotrotz wünschen wir euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Wie man hier sieht, sind wir alle voll im Weihnachtsstress 🙂
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Was lange währt…

Seit unserer Auswanderung sind nun sechs Jahre ins Land gegangen und jährlich fliegt mindestens einer von uns nach Deutschland und immer wohnen wir bei unseren guten Freunden Ulla und Norman. Wir haben sogar einen eigenen Hausschlüssel und so war es für uns eine große Freude, als die beiden letztes Jahr verkündeten, dass sie uns endlich auch einmal besuchen kommen. Das war umso erfreulicher, da die beiden nicht gerade als Weltenbummler verschrieen sind. Anfang November kamen sie an und entgegen unseren Befürchtungen hatte ihnen die lange Anreise überhaupt keine Probleme bereitet. Auch mit dem Klimaschock kamen sie gut zurecht, denn so unglaublich es klingt, 32-34 Grad in Paraguay sind noch recht angenehm.

Da Paraguay bekanntermaßen nicht gerade ein Hort kulturellen Überflusses ist, machten wir nur einige kurze Tripps.

Besuch in der „Expo Flora“

Aussichtspunkt Caacupé

Eigentlich war auch eine Tagestour zu den Wasserfällen geplant, doch leider musste sich Thomas einer lebensgefährlichen Operation am offenen Zahn unterziehen (3!!! Nerven gezogen 🙁 ) und da wir schon bei Yamili, unserer Zahnärztin, waren, ließ sich Ulla gleich noch ihren Problemzahn anschauen…

Nur mal kurz reinschauen und beraten kostet nix 😉

Im Großen und Ganzen hatten sich die beiden relativ schnell an unser „tranquilo“ gewöhnt, nur Norman brauchte die erste Woche, wie es sich für einen anständigen Deutschen gehört, noch etwas Arbeit. Also durfte er unsere Weide mähen, doch nach einigen Tagen hatte sich dieser Anfall von Arbeitswahnsinn gelegt und er genoß seinen Urlaub 😉

Wie überall gibt es immer einige, die rudern während andere Wasserski fahren 😉 . Und während Norman „ruderte“, fuhr Ulla „Wasserski“, was in diesem Fall bedeutete, dass sie mit Katja einen Ausritt machte.

Für das erste Mal macht sie schon eine recht gute Figur 🙂

Was uns immer ganz besonders freut, wenn wir Besucher haben, die das erste Mal in Paraguay sind ist, wenn sie die Ruhe und Natur genauso zu schätzen wissen wie wir. Deshalb sind wir uns sicher, dass wir die beiden nicht zum letzten Mal bei uns gesehen haben.

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Aktualisierung

Nach eeewig langer Zeit haben wir nun endlich die Seite „Unsere Tiere“ aktualisiert, ein Blick lohnt sich 😉

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neues Projekt

Als wir 2010 unseren ersten Urlaub hier machten, wollten wir noch 10-20 Hektar kaufen, Gott sei Dank waren es am Schluss „nur“ 3 Hektar. Da wir nur noch 2 Pferde haben und es in absehbarer Zeit keine neuen Großtiere mehr gibt, sind eben diese 3 Hektar für unsere Bedürfnisse zu groß. Deshalb haben wir vor einiger Zeit einen Bekannten, der Immobilien verkauft unser Haus zum Verkauf gegeben. Wen´s interressiert:

www.tierraparaguaya.com

Da wir außerdem beide dieses Jahr mit dem Flugzeug in Deutschland waren, einen 10 Jahre alten Diesel fahren, unsere Wohnung mit Holz heizen und deshalb ob unserer „Flugscham“ nächtelang nicht schlafen konnten, haben wir nichtsdestotrotz beschlossen, ca. einen Hektar aufzuforsten. Wenn man sieht, wie schnell hier manche Baumarten wachsen, hat auch Thomas in seinem fortgeschrittenen Alter 😉 noch gute Chancen in einigen Jahren, so wir noch hier wohnen, ein kleines Wäldchen sein eigen zu nennen.

Unsere Eukalyptusbäumchen Anfang 2016
Unsere Eukalyptusbäumchen 😉 Mitte 2019
Im Vordergrund ein 2016 gepflanzter Chiripiuna
Derselbe Baum, 3 Jahre später…

So darf nun unser Aldo seit einigen Wochen vieeele, vieeele Löcher buddeln, mit Pferdemist und Holzspänen füllen und bisher haben wir schon ca. 100 Bäume gepflanzt. Da wir das Ganze in nächster Zeit über die Bühne bringen wollen, fahren wir mehrmals wöchentlich in die Cabanas, wo es eine Gärtnerei neben der anderen gibt und kaufen verschiedene, schnellwüchsige Bäumchen. Da wir nicht wissen, was in unserer Erde richtig gedeiht, müssen wir abwarten und evtl. das nächste Jahr nachpflanzen.

Die meisten unserer Bäume sind inzwischen angegangen und treiben sogar schon frisch aus und auch unsere Blattschneideameisen haben das neue Buffet schon entdeckt, doch Thomas und Aldo wissen sich zu helfen. Nun heißt´s warten, gut gießen und hoffen, dass unser Projekt auch „Früchte trägt“.

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